Samstag, 13. Juli 2013

Landessportbund begrüßt gemeinsame Verhaltensregeln zum Sport im Wald


Landessportbund Hessen e.V. :

In Hessens Wäldern ist weiter Platz für Sport

Der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) begrüßt die Verabschiedung der „Vereinbarung
Wald und Sport“, die von insgesamt 27 Verbänden und Organisationen
am Mittwoch, 10. Juli, im Wildpark Hanau-Kleinauheim unterzeichnet wurde. Dort
hatten sich die Teilnehmer des von Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich einberufenen
„Runden Tischs Wald und Sport“ zum Abschluss der Gespräche zusammengefunden.
„Die Vereinbarung zeigt, dass auch unterschiedliche Interessen in Einklang gebracht
werden können, wenn man miteinander und nicht übereinander redet“
zieht der Vizepräsident des Landessportbundes Hessen, Rolf Hocke, ein durchweg
positives Fazit der Gespräche. „Auch weiterhin wird Sport im Wald möglich sein“,
freut er sich. Allerdings gehöre auch die Rücksichtnahme auf andere Waldnutzer
und ihre Bedürfnisse zum Sport im Wald. Vor allem die Aspekte des Natur- und
Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit, gelte es zu respektieren. „Dies ist mit
den beschlossenen Verhaltensregeln zum Sport im Wald außerordentlich gut gelungen“,
betonte der Vizepräsident des lsb h.
Anlass für den „Runden Tisch“ war der Neuentwurf des Hessischen Waldgesetzes,
in dem das Betretungsrecht des Waldes zur sportlichen Betätigung neu geregelt
werden sollte. Mountainbiker, Wanderer, Reiter, aber auch Vertreter der Kommunen
und Landkreise hatten befürchtet, dass mit der Neuregelung der freie Zugang
zum Wald eingeschränkt werden könnte. Diese Befürchtungen sind nun weitgehend
ausgeräumt.
Zu den Unterzeichnern der Vereinbarung gehören neben dem Landessportbund
Hessen e.V. auch das Hessische Umweltministerium, der Hessische Waldbesitzerverband,
der Hessische Städte- und Gemeindebund, der Hessische Landkreistag
sowie zahlreiche Verbände aus Sport, Umwelt- und Naturschutz. Das Gremium soll
sich auch künftig regelmäßig treffen, um die Vereinbarung kritisch zu überprüfen
und im Bedarfsfall anzupassen. So versprechen sich die teilnehmenden Organisationen
eine nachhaltige Wirkung des „Runden Tischs“.



Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz > „Breiter Konsens beim Sport im Wald“

Pressestelle:

„Breiter Konsens beim Sport im Wald“
10.07.2013
Sport- und Naturschutzverbände unterzeichnen „Vereinbarung Wald und
Sport“ / Gemeinsame Verhaltensregeln im Wald vereinbart


27 Verbände und Institutionen haben heute im Wildpark Hanau-Kleinauheim die
„Vereinbarung Wald und Sport" unterzeichnet. „Ziel ist es die Erholung und die sportliche
Betätigung der Menschen im Wald zu unterstützen und dabei zu helfen, Konflikte zu
vermeiden“, sagte Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich, die den „Runden Tisch Wald
und Sport“ organisiert und moderiert hatte.

Der „Runde Tisch Wald und Sport“ geht zurück auf die Beratungen zum Hessischen
Waldgesetz. Seinerzeit hatten sich die Verbände und das Ministerium verständigt, das Thema
der Betretungsrechte in Verbindung mit der sportlichen Betätigung im Wald noch einmal zu
diskutieren. Ziel des „Runden Tisches Wald und Sport“ ist es, auf der Grundlage der
forstrechtlichen Regelungen die Erholung und die sportliche Betätigung der Menschen im
Wald zu fördern. Die Aspekte des Naturschutzes, der Umweltbildung und der Nachhaltigkeit
„Breiter Konsens beim Sport im Wald“ spielen dabei eine besondere Rolle. „Der „Runde Tisch Wald und Sport“ trägt dazu bei, den Wald als Erholungsraum weiter zu entwickeln und zugleich das Verständnis für den Wald als Lebens- und Naturraum sowie als Wirtschaftsraum zu stärken“, lobte Puttrich das aktive Engagement der Beteiligten.

Gemeinsam erarbeitet wurde ein Verhaltenskodex, der für alle Waldbesucherinnen und
Waldbesucher, insbesondere für die Sportlerinnen und Sportler, gültig ist. Dieser umfasst 15
Verhaltensregeln wie z.B. die gegenseitige Rücksichtsnahme bei der Begegnung mit anderen
Waldbesuchern oder den Appell, den Wald sauber zu halten und keinen Müll zu hinterlassen.
Auch soll nur auf Wegen gefahren und geritten werden. Dabei sollen die Waldbesucher stets
eine angemessene Geschwindigkeit einhalten und die Waldwege schonen. Ebenso sollen
keine Erholungseinrichtungen, Sportanlagen und Langlaufloipen beschädigt werden. „Wir
haben mit den Verhaltensregeln einen wichtigen Konsens erreicht, der über die im Gesetz
geregelten Grundsätze hinausgeht und den Interessen aller Waldbesucher, aber auch denen
der Natur Rechnung trägt“, sagte Puttrich.
Die Partner des „Runden Tisches Wald und Sport“ haben vereinbart sich möglichst einmal im
Jahr zu treffen, um den Fortschritt ihrer Zusammenarbeit zu diskutieren und neue
Informationen auszutauschen. Zur Lösung oder Vermeidung von Konflikten im Bereich Wald
und Sport werden die hessischen Forstbehörden und der Landesbetrieb Hessen-Forst die
Institutionen und Verbände bei der in Einzelfällen erforderlichen Lenkung der Freizeit- oder
Sportaktivitäten im Wald unterstützen und rechtzeitig beteiligen. Abschließend vereinbarten
die Partner, ihre Mitglieder über die Leitlinien und Verhaltensregeln der Vereinbarung zu
informieren.

Standpunkte und Leitlinie

1. Sport im Wald ist willkommen
Waldbesucherinnen und Waldbesucher, Sportlerinnen und Sportler sind im Wald als Gäste
gerne willkommen. Wald und Sport gehören zusammen. Die Zunahme von Veranstaltungen
und von Sportstätten im Wald bei gleichzeitig steigender Sportartenanzahl macht es jedoch
erforderlich, möglichen Nutzungskonflikten sowie Beeinträchtigungen des Waldes und seiner
Funktionen aktiv vorzubeugen.

2. Sport im Wald hat Regeln
Wald ist Lebensraum, Naturraum und Wirtschaftsraum. Waldbesucherinnen und
Waldbesucher, Sportlerinnen und Sportler, respektieren die Bedeutung des Waldes für unsere
Umwelt, den Natur- und Artenschutz, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der
Luft, die Infrastruktur und den ländlichen Raum, den wirtschaftlichen Nutzen und für die
Erholung. Wald ist zugänglicher, freier Raum, aber kein rechtsfreier Raum. Auch im Wald
gelten Regeln.

3. Sport im Wald ist Begegnung
Keiner lebt für sich allein. Im Wald begegnet man sich. Miteinander reden dient dem Wald.
Gegenseitige Information und Kommunikation sind wichtig.

4. Sport im Wald benötigt Voraussicht und Rücksicht
Der Wald kann auch Gefahren bergen. Das Betreten des Waldes erfolgt auf eigene Gefahr.
Darüber sollten sich alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher stets im Klaren sein. Auch
die Sportausübung im Wald kann Gefahren für andere Waldbesucher mit sich bringen.
Voraussicht und Rücksichtnahme auf andere Waldbesucher oder Waldnutzer, auf Tiere und
Pflanzen sind Tugenden, die naturverbundene und faire Sportlerinnen und Sportler
beherzigen.

5. Sport im Wald bewegt die Menschen
Sport im Wald wird immer wichtiger. Freizeit und sportliche Erholung gewinnen in unserer
Gesellschaft an Bedeutung. Häufig im Wald betriebene Sportarten wie z.B. Wandern,
Jogging, Skilanglaufen, Radfahren, Reiten oder Orientierungslauf erfreuen sich wachsender
Beliebtheit. Vor allem durch die zunehmende Urbanisierung wird der Wald als Ort der
Erholung immer wichtiger, denn viele Menschen finden im Wald die Möglichkeit, der Enge und
Hektik in den Städten zu entfliehen, um sich beim Sport zu entspannen.

6. Sport im Wald achtet Eigentum
Jeder Wald hat einen Eigentümer. 25 Prozent des hessischen Waldes sind Privatwald, 35
Prozent Körperschaftswald und 40 Prozent Staatswald. Waldbesucherinnen und
Waldbesucher, Sportlerinnen und Sportler respektieren die Rechte der Waldeigentümerinnen
und Waldeigentümer und vermeiden Konflikte.

7. Sport im Wald ist gesund
Sport im Wald ist besonders gesund. Sportliche Betätigung im Wald steigert das
Wohlbefinden und fördert die körperliche und mentale Gesundheit. Sport im Wald verbindet
die körperliche Bewegung mit Naturerlebnis. Im Wald finden Waldbesucher, Sportlerinnen und
Sportler gesunde Luft, Ruhe und ein angenehmes Mikroklima. Sport im Wald heißt
Naturerfahrung mit allen Sinnen.

8. Sport im Wald achtet die Belange des Naturschutzes
Wälder sind die am höchsten entwickelten Ökosysteme in Europa. Wald bedeckt rund 42
Prozent der Fläche Hessens. Sie bilden den bedeutendsten Lebensraum für die heimische
Tier- und Pflanzenwelt. Die Zahl der Tierarten und ihre Individuendichte sind im Wald größer
als in jedem anderen terrestrischen Lebensraum. Die günstigen Einflüsse der Wälder auf
Boden, Wasser, Luft und Klima sind unverzichtbar. Verantwortungsvolle Sportlerinnen und
Sportler stellen sicher, dass sie den Wald nicht schädigen.

9. Sport im Wald braucht engagierte Verbände
Die Verbände der Waldbesitzer, die Naturschutzverbände und die Sportverbände sind dem
natur- und landschaftsverträglichen Sport verpflichtet und entwickeln für alle im Wald
praktizierten Disziplinen erfolgreiche Nutzungskonzepte. Diese ermöglichen eine
angemessene Sportausübung und gewährleisten dabei den Schutz des Waldes sowie die
Wahrung der berechtigten Interessen von Waldbesitzern und Jägern. Die Verbände der
Waldbesitzer, die Naturschutzverbände und Sportverbände sollen frühzeitig an allen
Verfahren, Planungen und Maßnahmen, die mit Sport im Wald zu tun haben, beteiligt werden
und bieten ihre kompetente und partnerschaftliche Mitwirkung an.

10. Sport im Wald fördert den heimischen Tourismus
In vielen hessischen Feriengebieten sind im Wald betriebene Sportarten grundlegende
Bestandteile der touristischen Angebotspalette. Dabei verfügen die Ferienregionen
hierzulande über ein hervorragendes Natursportpotential. Ein attraktives Angebot für Sport im
Wald, das die Rechte der Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer respektiert, stärkt den
heimischen Tourismus als bedeutenden Wirtschaftszweig mit zahlreichen Arbeitsplätzen.


Verhaltensregeln im Wald

  • Verhalte Dich ruhig, rücksichtsvoll und vorsichtig.
  • Schütze die Tiere und störe sie – insbesondere nachts – nicht.
  • Schütze die Pflanzen und zerstöre sie nicht.
  • Beschädige keine Bäume und keine Sämlinge.
  • Nimm Rücksicht, wenn Du anderen begegnest.
  • Fahre und reite nur auf Wegen, passe Deine Geschwindigkeit an und schone die
  • Waldwege.
  • Beschädige keine Erholungseinrichtungen, keine Sportanlagen und keine
  • Langlaufloipen.
  • Halte Deinen Hund nahe bei Dir oder an der Leine.
  • Halte den Wald sauber und hinterlasse keinen Müll.
  • Beachte Hinweisschilder und Absperrungen. Beschädige sie nicht.
  • Halte Dich an die speziellen Betretungsregelungen in Schutzgebieten.
  • Achte auf Forstarbeiten und beachte Hinweise der Forstverwaltung.
  • Steige nicht auf Hochsitze.
  • Verhindere Waldbrände, mach kein Feuer und rauche nicht im Wald.
  • Schau nicht weg bei Fehlverhalten.

Unterzeichner der Vereinbarung sind:

  • Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,
  • Hessischer Waldbesitzerverband, Hessischer Grundbesitzerverband, Hessischer Städtetag,
  • Hessischer Städte- und Gemeindebund, Hessischer Landkreistag, Landessportbund Hessen,
  • Hessischer Radfahrer-Verband, Deutsche Initiative Mountain Bike, Hessischer Skiverband,
  • Hessischer Leichtathletik-Verband, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club - Landesverband
  • Hessen, Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland – Landesverband Hessen,
  • Pferdesportverband Hessen, Kuratorium Sport und Natur, Wanderverband Hessen, Deutsche
  • Wanderjugend im Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, 
  • Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) - Landesverband Hessen, 
  • Naturschutzbund Deutschland (NABU) - Landesverband Hessen, 
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Landesverband
  • Hessen, NaturFreunde Deutschland – Landesverband Hessen, 
  • Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, 
  • Hessischer Bauernverband, Landesjagdverband Hessen,
  • Hessischer Forstverein, 
  • Referentin der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, 
  • Landesbetrieb Hessen-Forst

Downloads::
Vereinbarung Wald und Sport (PDF / 324 KB) [3]
Kontakt für Pressevertreter
Pressestelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz
Telefon: +49 611 815 1020
Telefax: +49 611 815 1943
E-Mail: pressestelle@hmuelv.hessen.de [4]

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[3] https://hmuelv.hessen.de/sites/default/files/HMUELV/vereinbarung_wald_und_sport.pdf
[4] mailto:pressestelle@hmuelv.hessen.de

Donnerstag, 13. Juni 2013

Platz 5 im Mannschaftsspringen der Klasse M für das Team KRB Wetterau / Bezirksreiterbund Oberhessen Mitte


Wo vor drei Wochen noch die Stars und die Weltelite um Siege und Platzierungen sprangen, gingen am vergangenen Wochenende die Reiter der Region an den Start – und genossen im Biebricher Schlosspark Pfingstturnier-Flair.

Zum sechsten Mal fand dort ein regionales Turnier mit 16 Springprüfungen bis zur Klasse S* statt.
Ein besonderes Schmankerl des Schlossparkturniers ist das Mannschaftsspringen der Klasse M.
Zu dieser Prüfung verbünden sich zwei Kreisreiterbünde, mit jeweils zwei Reitern, zu einer Mannschaft.

Der KRB Wetterau ging, wie auch schon in den vergangenen Jahren, mit dem BRB Oberhessen-Mitte an den Start. Aus der Wetterau sattelte Ann-Sophie Klos ihr Pferd Jolley Jumper S und Heiko Schmidt sein Pferd No Matter. Aus Oberhessen-Mitte ritten Timo-Wilhelm Weimer mit Cessandra und Udo Weimer mit Acropolis. Die Mannschaft konnte im Gesamtergebnis den fünften Platz erreichen. Wir gratulieren den Reitern recht herzlich zu diesem großartigen Erfolg.

Montag, 10. Juni 2013

LPO 2014: Änderungen "offene" und "geschlossene" Prüfungen

FN-Beirat Sport

LPO-Änderungen beschlossen

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Münster wurden vom FN-Beirat Sport kleine Veränderungen an der 2013 verabschiedeten Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) vorgenommen.
Die wichtigste Neuerung ab 2014 betrifft den Zugang zu „offenen“ und geschlossenen“ Prüfungen. Hier wurde der Anrechnungszeitraum verkürzt. Ab 1. Januar 2014 werden statt wie bisher die Erfolge der letzten zwei Jahre nur noch die der letzten Saison (in der Zeit vom 1. Oktober des vorletzten bis 30. September des zurückliegenden Jahres) zur Kategorisierung angerechnet. Reiter, die in diesem Zeitraum mehr als drei verschiedene Pferde in der betreffenden Disziplin (inklusive Aufbau-LP) platziert haben und in die Leistungsklasse vier (LK 4) und höher eingestuft sind, sind in „geschlossenen“ Prüfungen Dressur beziehungsweise Springen nicht teilnahmeberechtigt. Eine Ausnahme machen Platzierungen in reinen Pony-LP oder – auf Antrag – in Mannschafts-LP und mit Ponys. Weiterhin nur in „offenen“ Prüfungen startberechtigt sind außerdem Reiter, die in Leistungsprüfungen der Klasse S*** und/oder höher teilgenommen haben, sowie Reiter der Leistungsklassen D1 oder S1 in der jeweiligen Disziplin. Weiterhin gilt, dass 20 Prozent der Leistungsprüfungen (LP) als „geschlossen“ ausgeschrieben werden müssen, als nur für Teilnehmer mit einem Reitausweis (Jahresturnierlizenz) mit der Option „A“. Um die Zahl der auszuschreibenden „geschlossenen“ LP zu ermitteln, werden zunächst von allen Leistungsprüfungen eines Turnieres die reinen Junioren- und Junge-Reiter-Prüfungen sowie neu ab 2014 auch alle Prüfungen, die nur für die Leistungsklassen fünf und sechs (LK 5 und 6) ausgeschrieben sind, abgezogen. Die verbleibende Zahl an Prüfungen gilt als Basis zur Berechnung der geforderten 20 Prozent.
Zuletzt wurde beschlossen, den Überarbeitungszeitraum der FN-Regelwerke vom bisherigen Vier-Jahres- auf einen Sechs-Jahres-Rhythmus zu verlängern: „Man hatte gelegentlich den Eindruck, dass viele Neuerungen gerade dann wirklich überall im Lande angekommen sind, wenn wieder eine neues Regelwerk in Kraft tritt. Daher wollen wir das Ganze ‚entschleunigen’“, sagte Friedrich Otto-Erley, Leiter der FN-Abteilung Turniersport. Die nächste LPO und WBO soll nun im Januar 2018 in Kraft treten, die folgenden Ausgaben dann 2024, die APO jeweils zwei Jahre später. Neu ist auch, dass die Regelwerke künftig mit einjährigem Vorlauf im Rahmen einer Sondersitzung des FN-Beirats Sports verabschiedet werden sollen. „Damit soll der Zeitraum für Schulung, Beratung, Kommunikation und technische Umsetzung der Neuerungen verbessert werden.“ Hb

Dienstag, 9. April 2013

Auswahl für den Sichtungslehrgang für das Nachwuchschampionat Dressur 2013
Am Montag, 03. Juni 2013 findet die hessische Auswahl für den Sichtungslehrgang für das Nachwuchschampionat Dressur 2013 auf dem Gelände des RFV Münzenberg statt. Teilnehmen können Ponyreiter bis 14 Jahr und Junioren mit Pferden bis 16 Jahre. Ponyreiter reiten eine Dressurreiterprüfung der Klasse A (Aufgabe RA 2) und Reiter mit Pferden eine Dressurprüfung der Klasse L auf Trense (Aufgabe L 8). Die an diesem Tag nominierten Reiter erhalten eine Einladung zum Sichtungslehrgang in Warendorf. Bewerbungen bitten wir formlos an unsere Verbandsgeschäftsstelle, e-mail: thomas(dot)schwalm(at)psv-hessen(dot)de, Tel.: 02771/803416.

letzte Änderung: 08.04.2013 at 14:43

Freitag, 29. März 2013

Kombinierter Mannschaftswettbewerb A: Wetterauer Reiter mischen vorne mit


Ein rekordverdächtiges Nennungsergebnis hatte der kombinierten Mannschaftswettbewerb der Klasse A in Oberursel Bommersheim dieses Jahr zu verzeichnen. So hatten laut Zeiteinteilung insgesamt 35 Mannschaften genannt; tatsächlich traten  25 Mannschaften in der Dressur und 24 Mannschaften im Springen an – so begehrt sind die zwei Startplätze in der Frankfurter Festhalle. Zum Vergleich: 2012 stellten sich lediglich 13 Mannschaften den Richtern. Bei relativ niedrigen Temperaturen verstand es der Veranstalter die Prüfungen zügig abzuwickeln - große Flachbildschirme informierten über den aktuellen Ergebnisstand und auch im Internet wurde sehr zeitnah berichtet.
Gleich drei Vereine aus dem KRB Wetterau waren diesmal dabei, nämlich der RK Bad Nauheim, die RSG Berghof-Bönstadt sowie der RFV Butzbach. Während Bad Nauheim und Butzbach mit ihren Dressurergebnissen sich mit Platz 9 und Platz 7 im vorderen Drittel platzierten, konnte Bönstadt mit Platz 17 nur wenige Punkte sammeln. Allerdings machten die Bönstädter Reiter im Springen diesen Rückstand mit vier fehlerfreien Ritten wett und belegten hier den dritten Platz. Bad Nauheim kam mit einem 8. Platz noch in die Platzierung und Butzbach rangierte auf Platz 11. Spannend blieb es bis zum Schluss. Letztlich konnten sich in der Endabrechnung alle drei Wetterauer Vereine im ersten Drittel platzieren. Der RK Bad Nauheim belegte den 4., der RFV Butzbach den 5. und die RSG Berghof-Bönstadt den 7. Platz.

Es starteten im Einzelnen:

Reiterkreis Bad Nauheim e.V. - Mannschaftsführer Wiebke Schüler-Bredt   4. Platz
Dressur:
Doris Brugger mit Sandro Peh
Lilian Stenzel mit Stakkander
 Friederike Hollender mit Rafinia
Simone Thermer mit Ole
Springen:
Susanne Wippert mit Caretino's Frechdachs
Lilian Stenzel mit Stakkander
Peter Kaus mit Valentina
Katharina Maria Gleisenberger mit Cheres

RFV Butzbach e.V. – Mannschaftsführer: Katharina Lange                                               5. Platz
Dressur:
Katharina Ruppel mit Quo Vadis
Lea Helene Kammer mit Le Noire Levrier
Sarah Masur mit Der Kleine Robinson
Marlie Krause mit Millenia
Springen:
Hannah Therbrug mit Cathalina
Saskia Celina Hofmann mit Rainman
Lea Helene Kammer mit Le Noire Levrier
Katharina Lange mit Farfarelli

RSG Berghof-Bönstadt e.V.  -  Mannschaftsführer: Kathrin Sang                     7. Platz
Dressur:
Josephine Collas mit Reika
Christin Bender mit Lilly RS
Jessica Ernst mit Sydney
Sandra Kaffanke-Aab mit Celine
Springen:
Josephine Collas mit Reika
Jessica Ernst mit Sydney
Felix Sang mit Chanel
Philipp Schleep mit Loxley





Reichelsheim/Blofeld und Riedmühle siegen bei WJW – Hattrick im Springen für Branca Schwabe

Erneut haben die jugendlichen Reiterinnen und Reiter des Kreisreiterbundes Wetterau mit ihrer Jugendserie die Turniersaison eröffnet. Bei leider noch winterlichen Temperaturen hatten sich neun Vereine aus dem ganzen Kreis aufgemacht um am traditionellen WJW teilzunehmen. Es galt sein Können in Theorie-, Dressur- und Springprüfungen unter Beweis zu stellen und mit guten Ergebnissen seine Mannschaft zu unterstützen. Somit hatten sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene die Möglichkeit bei drei Turnieren in Leidhecken, Friedberg (Marienhof) und Bad Nauheim etwas zum Mannschaftsergebnis beizutragen. Doch auch ReiterInnen aus kleineren Vereinen, die keine komplette Mannschaft stellen konnten, nahmen erfolgreich an den Prüfungen teil.
Die erste Veranstaltung in Leidhecken konnte bei den Einsteigern Annabell Schmidt auf Het Vienetto von der PSG Marienhof für sich entscheiden, die Dressur der Fortgeschrittenen gewann Celine Weiland auf Derby (RSG Reichelsheim/Blofeld). Im Springen siegte Branca Schwabe auf Kleo (RSG Reichelsheim/Blofeld). In Friedberg (Marienhof) traf man sich zum zweiten Mal, wo erneut Annabell Schmidt die Einsteigerdressur gewann. Branca Schwabe konnte sowohl die Fortgeschrittenenwertung als auch das Springen mit den Pferden Flying Steps und Kleo für sich entscheiden. Den Einsteigerwettbewerb des dritten Turniers in Bad Nauheim gewann Selina Werner auf Hanja (PSC Riedmühle). Celine Weiland auf Derby (RSG Reichelsheim/Blofeld) wurde erneut bei den Fortgeschrittenen Erste und zum dritten Mal war es Branca Schwabe, die das Soringen für sich entscheiden konnte.
Die Endwertung der Einsteigermannschaften gewann wie im vergangenen Jahr der PSC Riedmühle vor den Mannschaften der Vereine RSG Reichelsheim/Blofeld, RSG Berghof Bönstadt, Wetterauer RV, RFV Karben, RFV Leidhecken, RSG Marienhof, RK Bad Nauheim und RV Nieder-Florstadt. Bei den Fortgeschrittenen siegte die Mannschaft der RSG Reichelsheim/Blofeld vor Riedmühle, Karben, Bad Nauheim, Leidhecken, Berghof, Wetterauer RV und Florstadt.
In seiner Rede bedankte sich der erste Vorsitzende des KRB, Lothar Dornhard, bei den Veranstaltern, Helfern und Ausbildern für ihr Engagement in der Jugendarbeit, die die Zukunft der Vereine entscheidend beeinflusst. In sportlicher Hinsicht hoffe man, viele der jungen Gesichter auch später im Turniersport wiederzusehen, da die Reiterinnen und Reiter zahlreiche harmonische Ritte abgeliefert hätten. Auch auf die theoretische Ausbildung als Basis für Abzeichen im Reitsport solle weiterhin viel Wert gelegt werden. Mehr Fokus auf die Disziplin Springen sei wünschenswert, da die Teilnehmerzahl hier stetig zurück ginge beim WJW. Nun gilt es für Teilnehmer, Helfer und Pferde kurz durchschnaufen, bevor es in die reguläre Turniersaison geht, aus der auch in diesem Jahr die Kreismeister durch das Wetterau-Championat entschieden werden. Weitere Infos und Ergebnisse unter http://krb-wetterau.de/.

Mannschaftswertung / Fortgeschrittene
Platzierung / Springen Bad Nauheim

Platzierung / Fortgeschrittene Bad Nauheim